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Tauchen im Urlaub auf den Malediven

Das Meer rund um die Malediven im Indischen Ozean gehört zu den besten Tauchplätzen der Welt. Die Inselgruppe hat das ganze Jahr über ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, wobei sich die Durchschnittstemperatur zwischen 27°C und 34°C bewegt. Nachts gibt es nur eine minimale Abkühlung. Niederschläge sind meist nur kurz, aber sehr heftig. Die Malediven haben die typischen Monsunwinde, die überall in Südasien auftreten. Die Tauchplätze dort sind äusserst abwechslungsreich. Es gibt flache Korallengärten, dann findet man dort Steilhänge, dann Tauchgänge in Atollkanälen. Ebenso gibt es einige Wracks, die auf dem Meeresgrund liegen. Es gibt kaum andere Tauchgebiete auf der Welt, wo man wenige Meter vom eigenen Bungalow entfernt in warmes, fischreiches Wasser abtauchen kann. Die Unterwasserwelt ist hier absolut faszinierend.

Die Tierwelt im Meer vor den Malediven ist enorm vielseitig. Es gibt unzählige Fischschwärme, Schildkröten, Riffhaie, Adlerrochen und Mantas. Die meisten Inseln haben einen speziellen Ort für Matans und Riffhaie. Mit zu den besten Tauchplätzen gehören die Atollkanäle und sogenannte Thilas. Das sind kleine Riffe mit Höhlen und Übergängen, in der Regel unter der Wasseroberfläche sind. An vielen Inseln findet man ein Hausriff, wo man leicht vom Strand aus Tauchen kann.

Tauchen auf den Malediven heißt in der Regel Strömungstauchen, das bedeutet die Tauchboote werden nicht verankert, sondern sie bleiben unveranktert an der Wasseroberfläche und folgen in einem gewissen Abstand den Tauchern. Darum sind die Tauchgänge meistens auf 60 Minuten begrenzt. Gesetzlich ist die Tauchtiefe auf 30 m beschränkt. Die Tauchbasen halten sich in der Regel auch an diese Einschränkungen. Dies dient vor allem dem Schutz und der Erhaltung der Tauchbasen. Weitere Einschränkungen sind, dass Napolenlippfische, Delphine, Schildkröten, Walhaie, Mördermuscheln und Tritonschnecken nicht gefischt oder gesammelt werden dürften. Zum weiteren Schutz sind 1998 einige der Atolle zu Haireservaten deklariert worden. Dort darf dann in einem Umkreis von 12 Meilen keine Jagd auf Haie mehr gemacht werden.

Sehr beliebt sind auch die sogenannten Tauchkreuzfahrten. Diese werden meist mit grösseren Dhonis, die als kleine Hotels fungieren, durchgeführt. Komfort und Standard variiert auf diesen Schiffen von sehr einfach bis sehr luxuriös. Meist werden diese grösseren Schiffe dann von kleinen Tauchdhonis begleitet. Von diesen aus wird dann getaucht. Normalerweise sind das ein- bis zweiwöchige Touren. Bei längeren Touren kommt man dann auch in Regionen, wo man den Tauchplatz ganz alleine für sich hat. Tauchen auf den Malediven erfordert eine gewisse Erfahrung, deshalb gibt es in der Regel nur geführte Tauchtouren. Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung sollte darum auf jeden Fall mitgebracht werden. Da die Wassertemperatur das ganze Jahr über zwischen 27°C bis 29°C liegt, reicht ein 3 bis 5 mm Naßtauchanzug.

 

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