~ Traumreisen-online.eu ~
 

Im Urlaub Windsurfen, Wellenreiten und Kitesurfen

Das Wellenreiten, so wie man es heute kennt, stammt hauptsächlich aus Hawai und wurde im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. In den 50er Jahren erlebte das Surfen dann einen neuen Boom in allen Teilen der Erde. Heute finden sogar Contests (Wettbewerbe und Weltmeisterschaften) in dieser Sportart statt.

Um Wellenreiten/Surfen zu betreiben braucht man ein Surfbrett, Surfwachs, für die bessere Haftung am Brett, eine so genannte „Leash,( eine Leine, die das Brett mit dem Surfer bzw. mit dem Bein des Surfers verbindet und zur Sicherung dient). Je nachdem, wo man surft, kann auch ein Surfanzug von großer Bedeutung sein. Anfänge des Wellenreitens findet man in den „Body-Surfen“,dass die Menschen in der Südsee ohne jegliches Hilfsmittel betrieben haben. Später versuchten sie es dann mit kleineren Baumstämmen, hölzernen Planken oder Kanuspitzen,um den Auftrieb unter sich zu verbessern. Danach benutzen sie größere Bretter, auf denen sie lagen, saßen oder knieten. Besonders auf Tahiti entwickelte sich das Wellenreiten im Stehen. Am weitesten entwickelte sich diese Sportart jedoch auf Hawai, wo sich auch die Schrägfahrt herausgebildet hat.

Mitte der 50er Jahre erreichte der Surf-Boom auch Deutschland. Auf Sylt wurden die ersten Surfversuche mit einen Rettungsbrett der Rettungsschwimmer durchgeführt. 1966 wurde dann der „ Surfing Club Sylt“ gegründet. Erst 1991 kam es dann zur Entstehung des „Deutschen Wellenreiterverbandes (DWV)“ Heutzutage findet man fast in allen Surfgebieten auch deutsche Surf bzw. Wellenreiterschulen. Wellenreiten kann eigentlich fast jeder lernen, der eine gute Schwimmfähigkeit besitzt. Dazu braucht man einen Surf-Lehrer und wenn möglich einen flach, abfallenden Sandstrand. Natürlich ist auch die entsprechende Ausrüstung notwendig. Meist kann man sich die bei den Surfschulen ausleihen.

Das Kitesurfen hingegen ist noch eine sehr junge Sportart. Es ist aus den Windsurfen entstanden. Bei dieser Sportart benutzt man einen Lenkdrachen zur Fortbewegung während die Beine bzw. Füße fest auf einen Brett stehen. Das Board ist dem Surfbrett sehr ähnlich. Es ist zwischen 120cm und 165cm lang und ungefähr 26 bis 45cm breit. Es verfügt über Fußschlaufen( vereinzelt gibt es auch Bretter mit fester Verbindung). Fortgeschrittene Kite-Surfer sind mit einer Bordleash und einen Trapezgurt gesichert. Zusätzlich tragen sie einen Helm und eine Prallschutzweste. Bei Anfängern ist auf eine Boardleash allerdings zu verzichten,da es mit ihr leichter zu Unfällen kommen kann bzw. die Unfälle dann schwerer ausfallen. Beim Lenkdrachen gibt es 3 verschiedene Formen: Den Softschirm (ähnlich dem Gleitschirm), die Tubeschirme-C-Kite (besitzt Luftschläuche und dadurch kommt eine „C“-Form zu Stande) und Tubeschirme-Bow-Kite ( optimierte Form und Aufhängung). Der Schirm steigt beim Start auf,sobald man die Sandsäcke vom Kite entfernt hat. Die maximale Flughöhe von 27m ermöglicht dem Surfer Sprünge und regelrechte Flüge. Das Lenken wird durch die Lenkstange ins Windfenster übertragen.


Bekannte Surfgebiete sind in Europa: die südlich, französiche Atlantikküste in und um Biarritz, portugiesische Atlantikküste ( surfen ist hier fast das ganze Jahr über möglich), die nordspanische Küste. Aber auch in Großbritannien (besonders in Schottland, Irland, Wales Cornwall oder auf den Channel Islands) kann man Surfen. In Amerika ist Kalifornien besonders bekannt. Dort kann man an der kompletten Pazifikküste dieser Sportart nachgehen. In der Karibik (rund um Playa Encuerto) wird jedes Jahr der „Master of the ocean“ gekürt, Dabei werden Wettbewerbe in den Sportarten Wellenreiten, Windsurfing und Kitesurfing ausgetragen. Das gesamte Küstengebiet Australiens, sowie Südafrika sind ebenfalls bei Surfern sehr beliebt. In Südafrika kann man besonders von September bis Mai in den Gebieten um Cape St. Francis und Nordhoek surfen.

Traumreisen online buchenImpressum