Griechenland: Studienreise
durch das Land der Götter !
Das Griechenland zu den beliebtesten Reisezielen
der Welt gehört, hat es seiner landschaftlichen Schönheit, seinen zahlreichen
antiken Kulturstätten und nicht zuletzt der Gastfreundschaft seiner Bewohner zu
verdanken. Sprachreisen und
Studienreisen nach Griechenland sind sehr beliebt. Das Land, das schon seit der Altsteinzeit besiedelt ist, brachte die
erste europäische Hochkultur hervor. Davon zeugen heute noch Grabungsstätten,
Kulturdenkmäler und Kunstschätze von unermesslichem Wert, die Griechenland ins
Zentrum des Interesses von Archäologen und Historikern, aus aller Welt, rücken.
Doch auch die pittoreske Felslandschaft der Gebirge, die teils vulkanischen
Ursprungs sind und die würzig duftende Luft lassen eine Griechenlandreise zum
unvergleichlichen Erlebnis werden. Olivenhaine und Weingärten prägen das
griechische Landschaftsbild.
Westlich des Golfs von Saloniki liegt der höchste Berg Griechenlands, der Olymp.
Er hat eine Höhe von 2 917 Metern. In der griechischen Mythologie ist hier der
Sitz der Götter. Auf dem Olymp sind die Götter der Oberwelt zu Hause. Dabei
handelt es sich um den Hauptgott Zeus und seine Gefährten Hera, Poseidon,
Apollon, Ares, Hephaistos, Hermes, Aphrodite, Artemis, Pallas Athene, Demeter,
und Hestia. Die Unterwelt wird von Hades und Persephone beherrscht. Ebenfalls im
mittleren Osten der griechischen Haupthalbinsel befinden sich die Kloster von
Meteora, die sich malerisch in eine einzigartige Bergwelt schmiegen. Die auf
hohen Sandsteinfelsen erbauten Klöster sind ein Meisterwerk byzantinischer
Kunst. Das große Hauptkloster Meteoron, ist in den Gipfel eines steil
aufragenden Felsens eingefügt. Das Kloster entstand im 14. Jahrhundert. Sein
Standort auf der höchsten Erhebung der Gebirgsgruppe, deren Berge
stalaktitenartig in die Höhe ragen, macht es zum Schmuckstück des
Klosterensembles. Ursprünglich konnte man nur über Strickleitern in das Kloster
gelangen, dessen Name ‚das zwischen Himmel und Erde Schwebende’ bedeutet.
Wendet man sich aus dieser märchenhaften Welt der bewohnbaren Sandsteinfelsen
genau nach Westen, so gelangt man in das Epirus Gebiet. Hier wird man vom Zauber
der Ruinen von Dodona umgeben. Es ist die Stätte des ältesten griechischen
Orakels. Dieser Ort des Orakels des Zeus wurde schon von Homer erwähnt. Nicht
weit von der Kultstätte entfernt befinden sich Höhlen mit befestigten
Eingangstoren. Hier beginnt, der Sage nach, das Reich Hades, des Gottes der
Unterwelt. Glanzstück der Ruinenstadt Dodona ist ein ausgesprochen gut
erhaltenes Amphitheater. Dieses architektonische Meisterwerk liegt in einem Tal
der Epirus Gebirgsregion, wobei die Bergketten die Arena optisch erweitern und
zusätzliche Ränge bilden. Die kreisrunde Spielstätte wird von 18 000 Sitzplätzen
umsäumt.
Südöstlich dieser Kultstätte des Zeus, des ältesten griechischen Orakels und
nördlich des Golfs von Korinth befindet sich der Ort des bekanntesten Orakels,
Delphi. Das Orakel von Delphi wurde von einem in Trance stehenden Medium
gesprochen, das an einer Felsspalte stand, aus der betörende Dämpfe strömten.
Hier wurde im Geiste Apollons orakelt. Delphi war der Austragungsort der
pythischen Spiele, genannt nach Pythia, der Prophetin die das Orakel sprach.
Diese Spiele waren in der Antike eine Zeit lang den olympischen Spielen
gleichgestellt. Die antike Stadt Delphi lag auf einer halbkreisförmigen Terrasse
unterhalb eines steilen Berghangs. An dieser Stelle befinden sich die
beeindruckenden Ruinen eines Amphitheaters und des Tempels des Apollon. Jenseits
des Golfs von Korinth, auf der Halbinsel Peloponnes befindet sich die Stadt
Olympia. Hier wurden die olympischen Spiele der Antike gefeiert. Ende des 19.
Jahrhunderts wurde die Stadt durch deutsche Grabungen freigelegt. Das original
Olympiastadion wurde 1961 wieder aufgebaut.
Nur wenige Kilometer östlich von Olympia befinden sich die schon in der Antike
bedeutenden Hafenstädte Piräus und Athen. Hier kann man die Ruinen der Akropolis
besichtigen. Diese antike Tempelstadt, hoch über Athen, beherbergte den Palast
des Herrschers Perikles und die Tempel der Nike und des Dionysos. Südlich von
Athen liegen die Kykladeninseln. Hier spielt der größte Teil der Odysseus-Sage.
Der Besuch der bekannten touristisch erschlossenen Inseln wie Naxos, Mykonos,
und Santorini ist heutzutage keine Odyssee mehr, sondern ein sicheres Erlebnis
beeindruckender Natur und Geschichte. Auf malerischen Felsenterrassen über dem
Meer kann man hier bei Busukiklängen griechischen Wein genießen. |