Urlaub in Italien -
Mittelmeer, Lebensfreude und Kultur - Einfach "Bella Italia"
In Südeuropa befindet sich eines der beliebtesten Urlaubsländer des
Kontinents - Italien. Für jeden ist hier etwas dabei: die Ausläufer der Alpen im
Norden, große Ebenen wie die Poebene im Zentrum und - zumindest an drei Seiten
des Landes - wunderschöne Küstengebiete, die besonders bei Strandurlaubern
beliebt sind. Auch die vorgelagerten Inseln, wie beispielsweise Elba oder
Sizilien sind touristisch erschlossen und bieten dem Urlauber eine herrliche
Kulisse.
Das Klima in Italien
Klimatisch kann Italien in drei große Klimazonen eingeteilt werden. Das Gebiet
um die Poebene herum wartet mit teils sehr heißen Sommern und kalten Wintern
auf. Die Temperaturen können hier schon einmal auf minus siebzehn Grad Celsius
fallen. Die Winter sind hier mit denen in Deutschland vergleichbar. Daher ist
die Flora auch recht wenig mediterran, sondern eher mitteleuropäisch. Nur an den
Seen der Lombardei findet sich zum Beispiel der Ölbaum. Eine weitere Klimazone
des Landes befindet sich in Mittelitalien. Hier ist es schon weitaus wärmer als
im Pogebiet, dennoch gibt es auch im Winter Fröste und mindestens einmal im Jahr
fällt Schnee. Dieser bleibt jedoch nicht liegen. Die Vegetation ist auch hier
mit der in Mitteleuropa vergleichbar, obwohl bereits größere Flächen mit
Ölbäumen bepflanzt sind. In Süditalien nun kann man die dritte Klimazone setzen.
Hier liegt das Italien, dass sich jeder Urlauber in seinen Träumen vorstellt:
warm und sonnig, mediterrane Pflanzen und eine immergrüne Landschaft.
Beliebte Urlaubsregionen
In Italien gibt es viele bekannte und beliebte Urlaubsziele, die hier unmöglich
alle genannt werden können. Daher soll nur eine kleine Auswahl dargestellt
werden. Zuerst soll also eine Region in Süditalien aufgeführt werden, die
Abruzzen. Der Tourismus ist in dieser Region eine bedeutende Einnahmequelle. Der
Vorteil der Abruzzen ist, dass es hier sowohl Winter- als auch
Sommerurlaubsmöglichkeiten gibt. Man findet Skigebiete im Gebiet Roccaraso und
wunderschöne Strände. "La Collina" liegt zwischen dem Apennin und der Adria.
Hier findet sich die typische italienische Kulisse mit Feigen- und Olivenhainen
sowie ausgedehnten Weinbergen. Außer den üblichen touristischen Zielen zum Baden
oder Klettern finden vor allem Ruhe- und Erholungssuchende in den Abruzzen, was
sie benötigten. Es gibt hier einige Nationalparks, die zum Teil zu Fuß erkundet
werden können. Ungefähr fünfzig Prozent der schwarzen Trüffel, die aus Italien
kommen, stammen aus den Abruzzen. Die Region erlangte damit weltweite
Berühmtheit.
Die Toskana ist eine weitere sehr bekannte Region in Italien, nicht nur bei
Urlaubern, sondern auch bei Menschen, die in Italien einen Sommersitz suchen. In
der Toskana befinden sich die Städte Florenz, Pisa, Lucca und Siena, die weithin
für ihre kulturellen Schätze bekannt sind. Das ist aber nur die eine Seite der
Region. Die andere hat eher dörflichen Charakter und ist durch eine ländliche
Kulisse und viel Ruhe geprägt. Hier gibt es eine Vielzahl kleiner Dörfer, alter
Villen und Burgen sowie größerer Weingüter. In den Küstenregionen der Toskana
sind Sportbegeisterte gut aufgehoben. Das Angebot an sportlichen Aktivitäten ist
groß und reicht von Schwimmen über Segeln, Surfen und Tauchen bis hin zum Reiten
oder Golf spielen. Regelmäßig werden Schiffstouren zu den vorgelagerten Inseln,
wie zum Beispiel nach Elba, angeboten. Die Fahrten sind allerdings oft recht
teuer, lohnen sich aber auch vor allem für Wassersportbegeisterte. Meist werden
nämlich kurze Zwischenstopps eingelegt, bei denen die Gelegenheit zum Tauchen
gegeben ist. Ein Tipp für den Toskana Besuch ist der Besuch von Saturnia. Das
sind heiße Schwefelquellen, die in ein Bad fließen. Neben dem kostenpflichtigen
Bad gibt es aber auch eine Badestelle, die vor allem für Familien mit Kindern
ein tolles Erlebnis ist.
Die dritte Region, die an dieser Stelle genannt werden soll, ist eigentlich
keine Region, sondern eine Insel - Sizilien. Es ist die größte Insel im
Mittelmeer und wohl vor allem durch diverse Filme über die italienische Mafia
bekannt geworden. Die größte Attraktion ist der Ätna, der große, immer noch
aktive Vulkan. Mit einem Führer kann der Berg bestiegen werden, was allerdings
nicht nur zu Fuß geschehen muss. Es werden auch Touren mit dem Jeep angeboten.
Außerdem ist Sizilien ein beliebter Ort bei Badeurlaubern, denn die Insel kann
mit wunderschönen Stränden aufwarten. Außerdem sind kulturell interessierte
Menschen vor allem in der Hauptstadt Palermo gut aufgehoben.
Badeurlaub - Strandurlaub
In kaum einem anderen Land hat man die Möglichkeit, den Badeurlaub so perfekt
mit Kulturgenuss und auch kulinarischen Experimenten zu verbinden, wie in
Italien. Es ist schwer, einzelne Strände zu nennen, die besonders gut für einen
Sommerurlaub geeignet sind. Vielmehr sind die Strände entlang ganzer Küsten
wunderschön. Bekannt dürften vor allem die Strände an der adriatischen Küste
sein. Hier finden sich sowohl für Trubel liebende Urlauber als auch für Familien
mit Kindern oder Ruhesuchende die passenden Strände. Auch die Strände der
Toskana sind sehr zu empfehlen oder auch die der Marken. Die Marken gelten dabei
noch immer als eher wenig von Urlaubern frequentiert und sind dementsprechend
eher ruhig. Im Herbst ist hier die Trüffelzeit gekommen, eine Delikatesse, die
bei einem Besuch der Region unbedingt zu probieren ist. Weiterhin sind die
Amalfiküste oder Apulien zu empfehlen. Die Inseln Elba, Sizilien und Sardinien
bieten ebenfalls traumhaft schöne Strände, die zudem noch sehr sauber sind.
Kultur und Geschichte
Italien ist eines der wenigen Länder, die über ihre gesamte Geschichte hinweg
Spuren nicht nur im eigenen Land hinterlassen und bis heute erhalten haben,
sondern die auch Vorbild für andere Länder waren. Ein Beispiel ist die
italienische Baukunst. Besonders in der Zeit der Renaissance war Italien
Vorreiter für die Verwendung bestimmter Baustile. Allerdings war Italien nicht
nur selbst einflussgebend für andere, sondern erfuhr im Laufe seiner Geschichte
auch eine Vielzahl fremder Einflüsse. Etrusker und Griechen hinterließen Spuren,
die immer noch erkennbar sind. Ein Beispiel dafür sind die griechischen Tempel,
die teilweise noch sehr gut erhalten sind. Aus Italien kamen einige der
berühmtesten Maler und in den Museen des Landes sind ihre Werke heutzutage zu
bestaunen. Hier befinden sich die größten Schätze der Malerei, Bildhauerei und
der plastischen Kunst. Doch Italien war noch in anderen Gebieten stilbildend.
Dazu gehören die Architektur, die bildende Kunst, die Literatur oder auch die
Filmemacherei. Die Italiener sind sich ihres Einflusses durchaus bewusst und so
trug dies zum nationalen Selbstbewusstsein nicht unerheblich bei. Man wird
keinem Italiener nachsagen können, nicht selbstbewusst oder voller Lebensfreude
zu sein. Auch wenn die Menschen hier in der Geschichte zum Teil sehr harte
Zeiten durchlebt haben, wussten sie schon immer, wie sie das Beste aus widrigen
Verhältnissen machen können. Besonders bei Familienfesten in den kleinen Dörfern
zeigt sich die Lebensfreude der Menschen. Hier kommen nicht nur zu besonderen
Anlässen sämtliche Familienmitglieder zusammen, um zu feiern.
Die Küche (Kulinarisches)
In der Vorstellung vieler Menschen besteht die italienische Küche aus Pizza und
Pasta. Doch in Wirklichkeit ist kaum eine Küche so vielseitig, wie die
italienische. Es sind allerdings regionale Unterschiede zu bemerken. Im Norden
des Landes ähnelt die Küche eher den nordeuropäischen Gepflogenheiten, so wird
zum Beispiel eher Fett als Öl verwendet. Im Süden von Italien dagegen kann man
Olivenöl schon beinahe als Grundnahrungsmittel bezeichnen. Zusammen mit
Knoblauch bildet es die Grundlage für nahezu alle Speisen. Hier wird vor allem
Gemüse mit diversen Beilagen serviert. An den Küsten von Italien steht eher
Fisch als Hauptnahrungsmittel auf dem Speiseplan, während im Landesinneren
Erzeugnisse vom Schaf im Vordergrund stehen. In diesen Landesteilen wird
teilweise intensive Schafzucht betrieben, womit die Erklärung für diesen
Bestandteil der Speisekarte gegeben ist. Die Weine Italiens sind weltberühmt. Es
gibt wohl kaum jemanden, dem die Begriffe Chianti oder Lambrusco nichts sagen.
Auch in deutschen Restaurants haben sich die italienische Weine einen festen
Platz neben den berühmten aus Frankreich erobert. Wichtig zu wissen ist, dass
sich ein Gast im Restaurant nicht einfach von sich aus an einen leeren Tisch
setzen sollte. Besser, man wartet, bis der Tisch zugewiesen wird. Natürlich kann
jeder dem Kellner seinen gewünschten Tisch nennen, nach Möglichkeit wird er ihn
sicher auch zuweisen
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