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Faszination Bali - Urlaub auf einer paradiesischen Insel

Die indonesische Insel Bali wird auch liebevoll als die „Insel der Götter“ bezeichnet – und die unzähligen mit Blumen bewachsenen Tempel und Tempelchen, die weiten Sand- und Felsstrände, die kunstvollen Reisterrassen und eine bestechend schöne Berglandschaft lassen Touristen tatsächlich glauben, direkt im Paradies angekommen zu sein. Neben der berauschenden Natur Balis schätzen die Urlauber aber auch die Freundlichkeit ihrer Bewohner. Fast alle Balinesen gehören dem Hindu-Dharma-Glauben an. Dieser Glaube basiert auf dem Grundsatz, das alles, was die Welt bietet, im harmonischen Einklang leben kann und sollte. Auf Bali ist alles göttlich: die Natur, das Meer, das Essen, die Menschen.

Das sorgt für eine gelassene Entspanntheit unter den Einheimischen, die sich im Nu auf die Touristen überträgt und vor allem in den luxuriösen Wellness-Hotels zu seiner vollen Blüte gelangt. Kleine Opfergaben in Form von Blumen, Essen und Geschenken gehören auf Bali zum Alltag. Sie schmücken die exotischen Tempel, die man an fast jeder Straßenecke, aber auch mitten im Wald oder an den Küstenklippen findet und der Insel eine unvergleichliche Optik verleihen. Das feuchtwarme Klima ermöglicht es, die Insel das ganze Jahr über zu bereisen. Selbst während der Regenzeit ist das Wetter immer noch deutlich angenehmer als in Europa. Die Durschnittstemperaturen liegen ganzjährig zwischen 29 und 31 Grad und fallen nachts fast nie unter die 25-Grad-Marke. Daher spielt sich das Leben auf Bali größtenteils im Freien ab. Bali ist also ein ideales Terrain für Urlauber, die Inspiration, Entspannung und Abenteuer suchen. Denn all das vereint sich hier auf 5501 faszinierenden Quadratkilometern. Badeurlauber finden von Kokospalmen bewachsene Sandstrände, die je nach Inselregion muschelweiß oder bedingt durch den Vulkanismus der Insel schwarz ausfallen. Hier kann nicht nur nach Herzenslust im glasklaren Meer gebadet, sondern auch Wassersport betrieben werden. Bei Kuta und Legian gibt es ein begehrtes Surfer-Revier; die Riffe von Lovina eignen sich mit ihrer reichen, bunten Unterwasserwelt besonders gut zum Tauchen und Schnorcheln. Wanderer und Radfahrer sind im Zentrum der Insel am besten aufgehoben, denn hier erheben sich die von Reisterrassen und duftenden Gewürzplantagen unterbrochenen Berghänge und –gipfel Balis. Der 3142 Meter hohe Gununn Agung wird auch „Sitz der Götter“ genannt und kann von trainierteren Bergsteigern in Begleitung eines einheimischen Führers erklommen werden. Die Anstrengung lohnt sich, denn vom Gipfel aus bietet sich dem Urlauber ein atemberaubender Blick über die gesamte Inselmitte samt ihren eisblauen Bergseen, dichten Wäldern und Wasserfällen.


Auch in kulinarischer Hinsicht hält Bali für seine Touristen etliche Überraschungen parat. Die indonesische Küche ist delikat, gesund und vor allem vielfältig. Die Basis eines jeden Gerichts bildet der Reis; meistens gewürzt und mit zahlreichen Beilagen und Soßen bereichert, in deren Geschmackswelten sich mehrere kulturelle Einflüsse vereinen. Denn die balinesische Küche wurde nicht nur durch all das, was das Land an Nahrung hergibt, sondern auch durch die Einwanderer und Eroberer aus Indien, Arabien, Holland und England geprägt. Wer in der Gruppe unterwegs ist, sollte daher nicht scheuen, die berühmte Reistafel zu bestellen. Hier ist garantiert für jeden etwas dabei, denn das Traditionsgericht versammelt meist sämtliche Facetten der balinesischen Kochkunst. Das auf offenem Feuer geröstete Spanferkel ist ebenfalls eine beliebte Spezialität Balis. Überwindung kostet allerdings der Genuss der so genannten „Stinkfrucht“, der in den meisten Hotels sogar verboten ist. Denn beim Schälen fängt die Frucht so grauenvoll an zu riechen, dass die meisten Touristen die Flucht ergreifen. Dennoch soll der Geschmack ihres saftigen Fleisches unerwartet köstlich sein.

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